Der Trend Volunteering – von Menschen für Menschen

Das Volunteering erfährt in den letzten Jahren einen Aufschwung. Immer mehr Menschen setzen sich für eine gerechtere und in den Ressourcen besser verteilte Welt ein.

Gerade für junge Menschen, die mit der Schule oder Ausbildung abgeschlossen haben, bietet sich die Möglichkeit, den Horizont zu erweitern, neue Kulturen kennenzulernen und einen Beitrag zu leisten für eine bessere Welt. Dabei hat das freiwillige Helfen den Ursprung nicht erst in der gegenwärtigen Zeit. Schon in vorchristlichen Zeiten halfen sich die Menschen bei der Arbeit, in der Erziehung der Kinder oder bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Projekte. Die Bandbreite der sozialen Organisationen, bei den sich Freiwillige engagieren können, ist dabei weitläufig und nicht selten kaum durchschaubar. Hohe Kosten und eine Fülle von Behördengängen sind häufige Ursachen dafür, dass nicht noch mehr Volunteere im Einsatz für die gerechtere Welt sind. Direkte Kontakte zu anderen Freiwilligen, die Ratschläge geben können und ein offenes Ohr für die Probleme haben, sind selten und dennoch von zentraler Bedeutung. Denn das soziale Arbeiten soll sich nicht nur aus dem Engagement charakterisieren. Auch ein Kennenlernen anderer Völker, der Austausch mit fremden Kulturen, ist für junge Menschen für die persönliche Entwicklung von Vorteil. Dabei können Erfahrungen, die andere Freiwillige bereits gemacht haben, helfen, sich in der ungewohnten Umgebung besser und schneller zurecht zu finden. Denn das Motto „Was wir alleine nicht schaffen, dass schaffen wir vereint“, zeigt die Notwendigkeit gemeinschaftlichen Handelns in einer Welt, die gegenseitige Hilfe braucht.

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